Ölmühle

Konz

Die Ölmühle in Niedermennig wurde 1849 von Heinrich Müller erbaut, der auch von Beruf Müller war. Das Mahlwerk wurde von dem Wasser des Niedermenniger Baches angetrieben. Der natürliche Bachlauf wurde dafür gestaut und das Wasser über einen künstlich angelegten Mühlenbach in einen Mühlenteich geleitet. Im Inneren der Ölmühle ist noch ein Teil der Mühlenmechanik in Form der Mühlsteine und des Getriebes vorhanden. Die Ölpresse wurde über die Mühlenmechanik mit angetrieben. Zwischen Presse und Mühle stand der Ofen, in dem das zerkleinerte Material erhitzt wurde. Die Arbeitsgänge bestanden daher aus Mahlen, Erhitzen und Pressen des Erntegutes.

Kurz nach dem Krieg spielte angesichts der schlechten Versorgungslage das Mahlen von Bucheckern eine große Rolle. Ansonsten wurden vor allem Raps oder Nüsse gemahlen. 1967 wurde der Betrieb der Mühle endgültig eingestellt. 1979 wurde die Mühle von der Stadt Konz erworben. Seit den 90er Jahren erfolgten einige Renovierungen in der Mühle und Aufwertungen der Außenanlagen. Mit dem neuen Mühlrad und dem Mühlenteich ist ein idyllischer Ort entstanden, der Radfahrer und Wanderer zur Rast einlädt.

Öffnungszeiten

Das Gelände ist frei zugänglich.