Vera Klima

14. Dezember 2020

Klar, bei diesem Nachnamen, liegt ein platter Spruch über’s Wetter nahe. Doch aus solchen Klischees bricht Vera Klima eben gerade aus. Sie liefert uns hier ihren sehr persönlichen Soundtrack zu den entscheidenden Fragen (und manchmal auch Antworten) des Lebens. Mehr oder weniger im Alleingang, dabei jedoch alles andere als einsam, nimmt sie uns mit auf eine Reise, bei der wir erkunden, was uns letztlich alle bewegt. Das klingt so leicht und souverän, wie es tief unter die Haut und manchmal auch ans Eingemachte geht. Am ehesten vielleicht bei „Play“, der entspannten Hymne zum Thema Erwartungsdruck, „Follower“, einer Liebeserklärung ganz ohne Schmalzaufstrich, oder „Anna“, einer tief berührenden Ballade über eine junge Frau, die sich verloren hat. Der sonst so schmale Grat zwischen Popularität und Banalität wirkt bei Vera Klima wie ein idyllischer Wanderweg – so gehen moderne Pop-Songs auf Deutsch.

„Ich komme aus einer musikalischen Familie“, untertreibt Vera Klima. Mit ihrem Vater und der älteren Schwester hat sie eigentlich immer schon Musik gemacht. Den ersten Musikunterricht bekam sie mit vier Jahren. Wahrscheinlich muss sie mittlerweile erst mal nachzählen, würde man sie fragen, wieviele Instrumente sie spielt. 100% hand-made by VK ist also schon mal garantiert. Beim Songschreiben und Produzieren in der Abgeschiedenheit des heimischen Turmtonstudios im beschaulichen oberbayerischen Wasserburg bleibt es aber nicht. „Ich mache viel allein, nehme Demos auf und auch Videos. Das ist eine Fähigkeit, die cool ist, die ich aber nicht immer in letzter Konsequenz ausleben muss. Ich mache wirklich gerne mit Anderen Musik. Das hat eine ganz besondere Magie.“

Nach gut zwei Jahrzehnten Eigenregie vor und hinter dem Mikrofon, gründlichen Tour-Erfahrungen, auch vor Andreas Bourani oder Max Mutzke, und einem Achtungserfolg in der digitalen Welt mit dem Lied „Schwesterherz“, schlägt Vera Klima mit „Play“ jetzt ein neues Kapitel auf. Die allgegenwärtige Begleitung der Schwester, lässt sie erstmals hinter sich. „Das war ein bisschen wie wieder Laufen lernen für mich“, meint sie. Und das hat bravourös geklappt. Für ihre neue Single hat sie erstmals mit den Produzenten Andreas Herbig und Patrick Salmy (Udo Lindenberg, Adel Tawil u.a.) gearbeitet. Moderne Beats treffen auf Vera’s klare, unverwechselbare Stimme. Sie geht jetzt einen neuen, ihren eigenen Weg. Wer ihr zuhört, den nimmt sie gerne mit.

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  • Montag 20:30

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