Kloster Karthaus

Konz

Das Kloster wurde ursprünglich 1331 von Erzbischof Balduin von Luxemburg, außerhalb der Stadtmauern von Trier errichtet. Im französisch-pfälzischen Krieg wurde das Kloster 1674 zerstört und nach langer Standortsuche, im heutigen Karthaus von 1680-1730, nach Plänen des Mainzer Baumeisters Vitus Schneider, wieder aufgebaut. Es wurde auf genau rechteckigem Grundstück mit vollendeter Symmetrie errichtet: In Richtung Mosel stattlich wie ein Schloss mit Ehrenhof, auf der Mittelachse die Kirche. Von Balduin dem Klosterstifter ist bekannt, dass er oft zu einigen stillen Tagen in der Karthause St. Alban verweilte und dort wie ein Mönch unter Mönchen lebte. Die Trierer Kurfürsten statteten der Karthause wegen ihrer Pracht und Wohlhabenheit gerne einen offiziellen Besuch ab, selbstverständlich bei einem üppigen Festmahl.


Nach mehreren Besitzwechseln, Wiederaufbau und Verfall fand zuletzt von 1963-1987 eine grundlegende Renovierung statt. Heute dient die Kirche als katholische Pfarrkirche von Karthaus und das ehemalige Kloster als Kulturzentrum. Besonders der Festsaal mit der prunkvollen Stuckdecke bietet einen stilvollen Rahmen für die zahlreichen Konzerte und besonderen kulturellen Veranstaltungen.


Barrierefreiheit: Veranstaltungsräume kleiner und großer Festsaal stufenlos über Aufzug erreichbar, Behindertentoilette vorhanden, zertifizierter Betrieb nach „Reisen für Alle“: Es liegen detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit vor.


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Prüfbericht Reisen für Alle

Stadtrundgang

Kloster Karthaus
Albanstraße
54329 Konz

0049 6501 83219
johannes.tittel@konz.de
http://www.konz.eu

Öffnungszeiten

Die Gartenanlage ist frei zugänglich.

Die Kapelle im Kloster ist während der Messen geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten ist das Klostergebäude geschlossen. 

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